Kuhnle-Huber-Parczyk

Foto_HuberMathilde_1920

Mathilde HuberAge: 86 years19202006

Name
Mathilde Huber
Given names
Mathilde
Surname
Huber
Birth July 4, 1920 30 26
Armutsham, Heiligkreuz, Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
Latitude: N48.02639008 Longitude: E12.60583305

Death of a maternal grandmotherMargarethe Mußner
August 6, 1930 (Age 10 years)
Lohner (Lochen), Truchtlaching, Seeon-Seebruck, Bayern, Germany
Latitude: N47.99111176 Longitude: E12.49638844

Death of a maternal grandmotherMargarethe Mußner
1931 (Age 10 years)
Lohner (Lochen), Truchtlaching, Seeon-Seebruck, Bayern, Germany
Latitude: N47.99111176 Longitude: E12.49638844

Death of a maternal grandfatherGeorg Huber
October 8, 1933 (Age 13 years)
Lohner (Lochen), Truchtlaching, Seeon-Seebruck, Bayern, Germany
Latitude: N47.99111176 Longitude: E12.49638844

Death of a fatherAndreas Huber
February 21, 1946 (Age 25 years)
Augsburg, Bayern, Germany
Latitude: N48.36527634 Longitude: E10.89472198

Birth of a son
#1
Dieter Kuhnle
July 2, 1952 (Age 31 years)
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Latitude: N48.77694321 Longitude: E9.180555344

Birth of a son
#2
Günther Kuhnle
July 2, 1952 (Age 31 years)
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Latitude: N48.77694321 Longitude: E9.180555344

Death of a sonDieter Kuhnle
July 4, 1952 (Age 32 years)
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Latitude: N48.77694321 Longitude: E9.180555344

Death of a motherMathilde Huber
June 13, 1974 (Age 53 years)
Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
Latitude: N48.02694321 Longitude: E12.55388927

Birth of a grandson
#1
Lauri Partner
April 10, 1992 (Age 71 years)
Marl, Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen, Germany
Latitude: N51.6530571 Longitude: E7.097777843

Death of a grandsonLauri Partner
April 21, 1992 (Age 71 years)
Münster, Nordrhein-Westfalen, Germany
Latitude: N51.96444321 Longitude: E7.628333569

Death of a husbandJulius Wilhelm Kuhnle
December 31, 1994 (Age 74 years)
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Latitude: N48.77694321 Longitude: E9.180555344

Occupation
Hausfrau

Death July 19, 2006 (Age 86 years)
Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Latitude: N48.77694321 Longitude: E9.180555344

Family with parents - View this family
father
Foto_HuberAndreas_1889Andreas Huber
Birth: September 29, 1889 42 38Armutsham, Heiligkreuz, Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
Death: February 21, 1946Augsburg, Bayern, Germany
mother
Foto_HuberMathilde_1894Mathilde Huber
Birth: February 11, 1894 32 32Lohner (Lochen), Truchtlaching, Seeon-Seebruck, Bayern, Germany
Death: June 13, 1974Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
herself
Foto_HuberMathilde_1920Mathilde Huber
Birth: July 4, 1920 30 26Armutsham, Heiligkreuz, Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
Death: July 19, 2006Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
sister
Private
Family with Julius Wilhelm Kuhnle - View this family
husband
Foto_KuhnleWilly_1914Julius Wilhelm Kuhnle
Birth: September 17, 1914 26 23Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Death: December 31, 1994Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
herself
Foto_HuberMathilde_1920Mathilde Huber
Birth: July 4, 1920 30 26Armutsham, Heiligkreuz, Trostberg, Traunstein, Bayern, Germany
Death: July 19, 2006Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
son
Private
son
Dieter Kuhnle
Birth: July 2, 1952 37 31Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Death: July 4, 1952Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
son
Foto_KuhnleGuentherGünther Kuhnle
Birth: July 2, 1952 37 31Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany
Death: February 26, 2018Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany

Shared note

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Hilde wuchs zunächst auf dem Huberhof in Armutsham auf. Der Hof wurdev on den Vorfahren ihres Vaters gegründet. Sowohl der Vater Andreas alsa uch die Mutter Mathilde trugen den Namen Huber, aber es handelt sichum verschiedene Familien.Die Mutter stammte vom Lohnerhof, der damals z ur Geneinde Truchtlaching gehörte, heute zur Verbundgemeinde Seeon.Der Hof liegt auf der Ebene Erschlecht.

Hilde erinnerte sich immer an die Heimat in Armutsham. Sie schilderted en beschwerlichen Fußweg zur Schule in Heiligkreuz, vor allem im Winte r. Andererseits liebte sie den Blick auf die Alpen, vor allem im Herbs t bei klarer Luft. Sieschilderte die Erntearbeiten, bei denen man die Berge sehen konnte. Eine geliebte Begleiterin war Tante Marie, die im mer lustige Gedichte, Sprüche und Lieder wusste. Marie hatte ein tragi sches Schicksal: Sie blieb unverheiratet, betreutespäter die verwaist en Kinder auf dem Lohnerhof, wurde schwer psychisch krank und starb 19 48 in der Psychiatrie in München-Haar.

Nach der Grundschule wurde Hilde in ein Internat nach Altötting geschi ckt, zu den Englisches Fräulein. Dort ging es sehr konservativ und str eng zu, in diesem Internat wurde vermutlich dieGrundlage zu Hildes spä terer Religiosität gelegt. DieFam zog später nach Trostberg. DerHof w urde verkauft (er war wohl stark verschuldet), vom Erlös kauftedie Fam ilie ein Haus am Stadtrand von Trostberg, dazu wurde ein Stallgebaut. Darum herum gab es einige Weisen, so war die Grundlage für eineklene nebenerwerbslandwirtschaft gelegt, die bis in die 60er-Jahrenochgepfle gt wurde. Der Stall wurde später zu einem Wohnhaus umgebaut.

Hilde machte bei den Englischen Fräulein in Altötting die mittlere Rei fe und anschließend eine kaufmännische Lehre. Sie hatte verschiedene S tellen und war zuletzt beim Wehrbezirkskommandoin Traunstein beschäfti gt. Sie wohnte teilweise beieineandten Familie in Trostberg, diese ha tte eine Tochter Barbara (Betty), mit der Hilde eine langjährige Freun dschaft verband. Betty zog später nach Stuttgart und die Verbindung hi elt bis zu Bettys Tod.

1954/44 lernte Hilde ihren späteren Mann Willy kennen, den sie 1944 he iratete und ein Leben lang liebte. 1945, kurz vor Kriegsende, desertie rte er und kam nach Trostberg. nach langen Gesprächen und schweren Her zens entscheiden sich diebeiden, nicht in Trostberg zu bleiben, sonde rn zu seinem Vater (die Mutter war 1939 gestorben) nach Stuttgart zu z iehen. Hildes Vater war kurz vor Kriegsende im Zusammenhang mit einemK riegseinsatz in Jugoslawien krank geworden und im Lazarettin Augsburg gestorben, ohne vorher die Familie wieder zu sehen. Für Hilde war die s eine sehr schwere zeit. Sie wurde aus ihrer gewohnten Umgebung geris sen und von den Freundinnen getrennt, sie kam vom Land mitten in dieSt adt, sie kannteniemanden außer den Verwandten. Am 1. Mai 1946 wurde i hre erster Sohn geboren, sechs Jahre später der zweite, und sie warans Haus gebunden.

Die Ferien wurden genutzt, um die Verbindung mit Trostberg und den Ver wandten und Freunden aufrecht zu erhalten. Zeitlebens hatte Hild egroß es heimweh nach ihrer bayrischen Heimat. Der Umzug nach Heumaden ins e igene Haus, zunehmenderWohlstand und ein netter Freundeskreis brachte n goldene Jahre, in denen die Familie glücklich war. Trotzdem wurden d ie Urlaube in Kärnten immer genutzt, die Verbindung zur Mutter und Sch wester in Trostberg zu pflegen.

Der Tod des Mannes Ende 1994 war für Hilde, die in den vergangenen Jah ren im Zusammenhang mit einem Schlaganfall (1990) und mehreren gesundh eitlichen Problemen zunehemnd an Depressionen litt, ein Schock, von de m sie sich nicht mehr erholte.

Sie wurde sehr schnell in ein Altersheim in Degerloch gebracht, wo sie zunehmend vereinsamte, demenzkrank wurde und 2006, nach12 jährigem Au fenthalt starb. nach Aussagen der heimleitung eine der traurigsten Ges chichten, die sich in diesemHeim zugetragen hatte. Neben der Vereinsa mung spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass sie Tod ihres Mannes, d en sie um 12 Jahre überlebte, nicht verwinden konnte. Willy und Hilde haben sich in Traunstein kennengelernt, Hilde arbeitet e dort im Wehrbezirkskommando, Willy war dort stationiert. Er hat Hild e damals das Bild mit dem Chiemsee geschenkt. Nach der Heirat musst Wi lly nochmal an die Front. Alsalles zu Ende ging, verstand er, dass es keinen Sinn mehr hatte und desertierte. Auf abenteuerlichen und gefah rvollen Wegen erreichte er Trostberg und seine überglückliche Frau.

In der Wohnstube des Trostberger Hauses wurde danach hitzig diskutiert , wo sich die Familie niederlassen sollte. Der jungen Familie wurde Wo hnung im Haus anbgeboten, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht voller Fl üchtlinge war. Aber letztlichsetzte sich Willy doch mit dem Wunsch du rch, nach Stuttgart zu ziehen. Meine Mutter hatte zeit ihres Lebens He imweh nach Trostberg, undsie träumte von den Feldern um Armutsham, wom an bei klarer Sicht die Berge sehen konnte.

Ich (Werner) verbrachte vielen Sommerferien im Trostberger Haus, das m ir über viele Jahre zu einer zweiten Heimat wurde.

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